Disko Partizani

Ma chérie!

Was ich bin ich für ein Freund, dass ich stets nur über mich und meine Eskapaden berichte! Dabei wissen Sie, liebste A., doch alles schon im Voraus. Sie kennen mich besser als ich mich selbst, der ich meine Erkenntnisse erst durch schmerzhaftes Probieren gewinnen muss. Und wenn ich dann denke, Sie mit etwas Extraordinärem wie der heute zu erzählenden Begebenheit überrascht oder gar schockiert zu haben, dann nicken Sie nur in wohlwollendem Wissen, beizeiten auch in Sorge um mein Seelenheil oder diesem leichten Anflug von Langeweile, den sie, beiläufig rauchend und aus dem Fenster blickend, nicht verbergen können und der mich verzückt und nur noch an seidene Bettwäsche und lange trunkene Nächte denken lässt. Dann schauen Sie mir unverwandt in meine blauen Augen und ich in Ihre und schon ist ohne Worte alles gesagt. Egal, was ich dann im Einzelnen berichte, es ist doch nur eine weitere der wandelbaren Ausformungen des Unveränderlichen in mir, das sie über die Zeit lieben lernten.

So werden Sie gewiss verzeihen, dass ich es mit benannten, Ihnen hinlänglich bekannten Einzelheiten nicht allzu genau nehmen werde. Denn was macht es schon? Was zählt ist der Kern der Geschichte, das Gefühl, das sie trägt. Alles andere ist Blattwerk im Wind.

Es begab sich also zu der Zeit, das ich „meschugge“ ward, wie der Hebräer zu sagen pflegt. Im besten Wortsinne überspannt und irgendwie … “ach, ich weiß nicht wie, ich wollt die Mutter käm nach Haus.“ Wie auch immer, meine Wenigkeit begab sich in einen Park, ganz nah an der Saale gelegen und legte sich zur Nacht unter einen der dortigen kleinen Felsen, die mir, wie Sie wissen, die Welt bedeuten. Die Nacht war kühl, denn der Herbst hatte schon Einzug gehalten, doch lässt man alles, einschließlich der Winterjacke, im Schlafsack an, dann ist es auch bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt auszuhalten. Also, unter mir ein dünnes Stück Polyethylen und über mir mein aktuelles Projekt, das ich nach dem abendlichen Ausbouldern durch räumliche Nähe und nächtliches Hineinmeditieren am folgenden Morgen zu bezwingen trachtete. Und siehe, es ward mir gegeben: Der Sektor Rivera am (fast) gleichnamigen Ufer ist nunmehr um eine 7A+ reicher. Dabei handelt es sich in logischer Linie, die mit dem „Bürgermeister“ begann und mit dem „Oberbürgermeister“ (beide 6B) ihre Fortsetzung fand, um den „Ministerpräsident“en, wobei – und jetzt geht es schon arg ins verschachtelte Detail, und außer den eingefleischten Kennerinnen und Liebhaberinnen der Szene habe ich womöglich schon jede Leserin verloren – wobei also der „Ministerpräsident“ die Hände nur in der überhängenden Wand belässt. Die Füße hingegen sind frei in ihrem Tun. Das erhöht die Schwierigkeit enorm und ist nur eine Etappe auf dem Weg zum „Bundespräsident“en, der mit Hand und Fuß nur in der Wand verbleiben und oben nicht nach rechts ausweichen wird. Ein Donnerschlag, denn dieses Furiosum wird straight forward den Highball-Himmel anstreben und die Schwierigkeiten der Wand weiter in die Höhe treiben!

Mademoiselle, verzeihen Sie mir den Heißsporn, aber dies ist mein Element, jenes, wofür ich glühe und für das ich Gott Tag um Tag Dank sage. Ich wünsche jedem eine solche Leidenschaft, wenn … ja, wenn sie denn nicht zu viele Leiden schafft.

Dem nicht-kletternden Publikum sei versprochen, dass nach den folgenden Bildern, die sowohl den Sektor als auch den beschriebenen Boulder illustrieren, in gewohnter Manier die eigentliche Geschichte (mit Bezug zur Überschrift) noch kommen wird. Auch sei schon jetzt auf das unten stehende Youtube-Video verwiesen, zu dem Sie, liebe A., sollte Langeweile aufkommen, gern schon hinunterscrollen dürfen. Eines müssen Sie mir in diesem Zusammenhang jedoch versprechen! Unbedingt müssen Sie jenes Filmchen zu Ende schauen; keine 5 Mal in Folge, wie ich es zu tun pflege, um es in seiner ganzen Pracht inhalieren zu können, aber zumindest einmal in Gänze. Versprechen Sie mir dies?

Im Übrigen muss für das zweite Bild erneut mein junger Freund Ole, ein angehender Jedi, von dem sowohl menschlich als auch sportlich noch Großes zu erwarten sein wird – Hatte ich das nicht schon einmal erwähnt? – als unscharfes Klettermodell herhalten.

Sie wissen, was dann geschah, Mademoiselle. Ich komme nicht umhin, es zu erzählen, weiß jedoch bis heute nicht, ob ich mich schämen soll oder ob auch solche Dinge den persönlichen Erfahrungsschatz ganz positiv erweitern. Sie sehen, mit meiner Moral ist es nicht weit her! Hmm. Mein diesbezügliches selbstreflektorisches Erklärungsmodell hilft da auch nur bedingt weiter: Ich bin ein autistisch-irrlichternder Bergluchs im Größenwahn, immer an der Kante eines dunklen, saugenden Abgrundes balancierend. Ich suche den Halt und stoße das Gesuchte doch von mir, so bald ich es nur wittere. Ist dies nicht absurd, meine Liebe? Das narzisstische Raubtier irrt lieber allein durch die Taiga und suhlt sich dann mauzend in seinem Leid, bis man ihm wieder die Türe öffnet und alles von vorn beginnt. Von diesem Drama kann so manche eine ganze Oper singen. Nun gut, ich muss mich damit arrangieren. Memo an mich selbst: Trainingsziele für eine verhaltenstherapeutische Behandlung konstruieren.

Ach, wie Sie sicher schon bemerkt haben, scheue ich mich, zur Sache zu kommen; vorgeschobenerweise müssen in mir wohl noch die rechten Worte gedeihen. Worte sind schließlich äußerst sensibel zu behandelnde Transmitter. Falsch gewählt können sie giftig werden und zu heiklen Missverständnissen führen. Doch denken Sie immer daran, liebe Leserinnenschaft, was Stephen King in einer seiner Novellen des Büchleins “Frühling, Sommer, Herbst und Tod” so schön formuliert hat: „Die Geschichte zählt, nicht der Erzähler.“ Und damit auch nicht das einzelne Wort oder ein strapaziöser Hang zur Wahrheit. In diesem Zusammenhang sind Sie sicher so lieb und sehen mir einzelne Vag-, Eitel-und Ungereimtheiten nach, wenn denn am Ende eine gute Story, was freilich diversen Relationen unterliegt, erzählt worden ist. Doch fangen sie aus Prinzip und aus der ersten Reihe heraus zu kritteln an, oder behaupten gar, ich würde ja gar nichts erzählen, sondern nur umständliche, wenngleich recht hübsche Worte aneinanderreihen, dann: Verlassen Sie sofort mein Lokal und scheren Sie sich zum Teufel! (Sie natürlich nicht, Mademoiselle! Oder muss ich mittlerweile gar Madame sagen? Es bräche mir, auch wenn es natürlich allein Ihre Entscheidung ist und ich keinerlei Ansprüche zu formulieren habe, das Herz, einen Ring an Ihrem rechten, so außergewöhnlich hübschen Ringfinger zu sehen. Denn dann hätte nicht meine Hand diesen Ring dorthin geführt, liebste A., und die Trauer darüber, die trotz weiter munter blühender Synapsen mein Hirn umnebelte, würde mich ins Grab bringen.
Ihnen liege ich zu Füßen, diesen wohlgeformten, deren Zehen ich ganz langsam und einzeln küssen möchte. Wie könnte ich IHNEN, nach ALLEM, irgendetwas nicht verzeihen?)

Und weiter dreht sich das Rad, weiter und weiter. Jeden Tag geht die Sonne auf, so auch an dem geschilderten, der mich nach gelungenem Boulderwerk zu weiteren Richard Robert Rive-Büschen führte. Linkerhand weckten zwei Felsabschnitte mein Interesse, die sich für potentielle Erstbegehungen zu eignen schienen. Gedacht und wenige Tage später getan. Vom Efeu befreit sind Weg und Wände durch des Erschließers holden, belebenden Griff. Der Szene schenk ich Kletterglück …

SEKTOR SOCIETY

1 Narziss 6A – Sitzstart. Mit Absatz. Abstieg über den Boulder.
2 Wir behandeln die Falschen 6C+ – Sitzstart. Mit Absatz. Zwischen Risssystem links und der Verschneidung rechts hoch. CAVE: Baum im Nacken. In der Crux (oberes Drittel) fällt man aber links vorbei. Abstieg über „Narziss“.
3 Schwimmen gegen den Strom 6C+ – Sitzstart. Mit beiden Absätzen. Tiefe Traverse ohne die beiden großen Henkel. Ende um die Kante herum.
4 Dunkelziffer 6C – Hockstart auf Absatz. Abstieg über rechts.
5 Fake News 6B+ – Sitzstart ohne rechte Kante. Ohne beide Absätze. Abstieg über „Narziss“.
6 Social Media 6B – Sitzstart ohne rechte Kante. Mit beiden Absätzen. Abstieg über rechts.
7 Hochmut kommt vor dem Fall 5A – Sitzstart mit rechter Kante. Auf einfachstem Weg bis zum Zielhenkel von „Narziss“. Abstieg über diesen.
8 Baby Boom 4A – Sitzstart (Crux) mit rechter Kante.

Jeder kann natürlich den Fels beackern, wie er will. Meine Vorschläge sind lediglich ein Angebot. Das Klettern/Bouldern nach den Regeln des Rotpunktgedankens ist eine relative Definition, um dem Spiel eine Richtung und “messbare” Struktur zu geben. Wie auch immer Sie dort draußen unterwegs sind, meine Damen, ich wünsche Ihnen viel Freude an der Bewegung und den individuellen Herausforderungen an diesem schönen, im Herbst und Winter sonnig-windstillen Ort!

SEKTOR CRIME

1 Langfinger-Traverse 6A – Vom Efeu links bis in die kleine Verschneidung mit den Schildern rechts. Mit Absatz. Crux am Ende.
2 Leichte Beute? 5A/B – Sitzstartproblem.
3 Watson 5C+ – Sitzstart auf dem Absatz. Über den Bauch (am Ende leicht links) hoch.
4 Sherlock 6C – Sitzstart am schrägen überhängenden Band (rechtester gelber Punkt). Ohne die Absätze. Füße immer nur im Überhängenden. Links am Bauch entlang und diesen raus.
5 Geralds Boulder 6B – Noch kein Name. Sitzstart am schrägen überhängenden Band (rechtester gelber Punkt). Ohne die Absätze. Dann mit allem, also auch der entfernten rechten Kante, die seichte Verschneidung hoch.
6 Tresor 7A – Sitzstart am schrägen überhängenden Band (rechtester gelber Punkt). Ohne die Absätze. Dann die Sloperkante rechts abpatschen, und die seichte Verschneidung aussteigen. Alles jenseits der Sloperkante ist tabu.

Es nützt ja alles nichts, die „Wahrheit“ muss auf den Tisch. Auch ohne mein Zutun würde sie sich den Weg über kurz oder lang bahnen. Ja, Sie wissen schon, A., was ich mir zunächst nur in Stichworten zu umschreiben getraue: Die Rede ist von flackerndem Dancefloor-Schein, wippenden Gläsern, der rumänischen Mafia, zahlreichen Prostituierten, Vandalismus und einer Alkoholvergiftung.

Am Abend des gleichen Tages – tagsüber hatte ich mich in Leipzig herum getrieben und war unter anderem mit „Jonny be good“ „grenzenlos“ indoor bouldern – traf ich in der Nähe des halleschen Bahnhofs sehr nette Kompagneros, die mich quasi auf der Straße aufgabelten und sich als Rumänen mit schlechten Deutschkenntnissen herausstellten. Ihr Chef, ein grimmig dreinblickender Stiernacken (Schnaps und Steak hatten ihm über die Jahrzehnte das Aussehen eines prall gefüllten Spanferkels mit Sonnenbrand gegeben), wurde mir als „der Boss“ vorgestellt. „Musst Du bisschen vorsichtig sein“ und so. Ich ließ mich nicht lumpen, spendierte ihm schulterklopfend einen Wodka und trank selbst einen Doppelten. Dies in dem Wissen, dass hier andere Qualitäten zählten als im links-ökologischen Paulusviertel.

Der Boss“ erduldete meine Annäherungsversuche mit Widerwillen und beäugte mich wortkarg. Er war es (aus Vorsicht) nicht gewohnt, so viele Fragen – mich interessierten vor allem seine „Geschäfte“ – zu beantworten. Doch irgendwie musste er dann doch Vertrauen gefasst haben, oder zumindest hatte ihm wie seinen Lakaien, die im Hintergrund tanzten und mir immer wieder zuprosteten, mein Stehvermögen an der Bar imponiert, denn mit einem Male zeigte er lächelnd mit dem Finger auf „Maria“ und machte mir ein unmissverständliches Angebot, das mich zwar ehrte, denn Maria überbot ihre Freundinnen an Attraktivität um Längen, das ich jedoch mit gebotener Höflichkeit und der verlegenen Aussage, ich sei viel zu betrunken, ablehnte. Mit der Zeit und nach vielen von uns geleerten Gläsern wurde el Cheffe immer stiller. Es hätte nur noch gefehlt, dass er wie in einem dieser „In Diana Jones“-Filmen mit Harrison Ford ohne eine ankündigende Geste rücklings vom Stuhl auf den Boden knallte.

Summa summarum habe ich meine neuen dickbäuchigen Kumpels mächtig unter den Tisch gesoffen und viel Ruhm und herzliche Verbrüderung geerntet. Am nächsten Tag fanden sich etliche sonderbar klingende Adressen und Telefonnummern in meiner Kontaktliste. Sollte jemand von Ihnen, meine Damen, oder gar Sie, liebste A., einmal ein ranziges Bett bei einer rumänischen Großfamilie in einer Kleinstadt der Walachei benötigen, scheuen Sie sich nicht, bei mir nachzufragen. Ich könne mich nämlich „immer melden“, denn ich sei „guter Mann“.

Doch weiter im Text. Was dann geschah, setzt sich eher aus Erinnerungsfetzen zusammen, als dass ich es stringent nacherzählen könnte. Doch wenn ich die Bilder der weiteren Geschehnisse, die bis zur Dämmerung andauerten, wie eine Dia-Show vor meinem geistigen Auge ablaufen lasse und mit meinem bisherigen Verhalten im Leben abgleiche, ergibt sich eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es so oder zumindest so ähnlich gewesen sein muss. In erster Linie klingt in meinen Ohren noch die landestypische Musik, die den Konsum der osteuropäischen Gäste befördern sollte, nach. Es waren laute und wild-romantische Rhythmen. Um mich herum schmiegten sich knapp bekleidete junge Frauen mit langen schwarzen Haaren und braunem Teint aneinander, nickten sich kichernd zu und tauschten laszive Zungenküsse aus, was den Rumänen und mir Stielaugen wachsen ließ. Ich wankte zu Ihnen, und sie zogen mir systematisch das Geld aus der Tasche, vor allem die Schönen mit den sinnlichen Augen und dem glänzenden Haar. Bei näherer Betrachtung, und so viel Blickigkeit brachte ich trotz (oder gerade wegen) des Alkohols noch auf, stellte ich aber fest, dass etwas Verbrauchtes an Ihnen war, etwas überdreht Gespieltes, dass sie nur ihrem Job nachgingen, und es ihnen nicht besser ging als jedem Nachtschichtarbeiter. Nach außen erscheinen sie fröhlich, und im Hochpreissegment sind sie durchaus hübsch, aber im Inneren sind es traurige Seelen, die sich ihren Schmerz über die Kinder in der Heimat und die nicht erfüllte Illusion von einem besseren Leben in Deutschland hysterisch heraustanzen und -schreien. Sie alle warten auf den Traumprinzen, der sie aus dieser ganzen Scheiße heraus holt und wirklich lieb hat. Aber die Jahre gehen ins Land, und sie verblühen im Neonlicht. Traurig, wirklich traurig. Ich seufzte und verlegte mich wieder mehr aufs Tanzen. Dann unterhielt ich, einer spontanen Eingebung folgend, die Leute mit einer Gogo-Dance-Nummer auf einer Plattform unter der Decke, die eigentlich nur über die zweite Etage zu erreichen war. Unter viel Beifall war ich mit einem beherzten Klimmzug einfach dort hinauf geklettert; gelernt ist schließlich gelernt, Wodka hin oder her. Jetzt rekelte ich mich halb nackt an einer Stange und ließ mein üppiges Haupthaar sowie die Hüften kreisen. Das alles zu ekstatischer, treibender Balkan-Musik.

Sie müssen sich das Ganze ungefähr so vorstellen, womit wir nun endlich, endlich bei dem angepriesenen Video, und zwar Shantels „Disco Partizani“, angelangt sind:

Der Preis für diesen Abend war hoch. Und das nicht nur finanziell. Mir ging es vom Sonntag Morgen an bis einschließlich Montag nicht besonders gut. Es hatte mir die Verdauung, das Temperatur-Zentrum und den Gleichgewichtssinn völlig ausgeknockt. Über die begleitende Übelkeit reden wir lieber nicht. Sie kennen das ja sicher. Stehen ging nicht, Liegen erst recht nicht, Sitzen gerade so. Aber ich musste mich zu keinem Zeitpunkt übergeben, worauf ich fast ein bisschen stolz bin. Das Mitleid der mir nahe stehenden Menschen hielt sich verständlicherweise in Grenzen. Ein positives Fazit dieser ganzen Misere ist, dass meine Leber derzeit besser zu arbeiten scheint, als in meinen Feier-Tagen zwischen 15 und 21 Jahren, denn solche EXTREMEN Mengen an Suchtmitteln konnte ich zu jener Zeit nicht vertilgen, ohne die halbe Nacht über der Kloschüssel zu verbringen oder in der nächsten Ecke zusammen zu sacken. Dass ich noch, wie geschehen, mit dem Fahrrad nach Hause fahre, wäre als jugendliche Prinzessin undenkbar gewesen. Und wie damals habe ich auch dieses Mal wieder auf dem Weg ins rettende Bett reichlich Unsinn gemacht. Mein Freund, Tom „the Cat“ – Sie kennen diesen ganz außergewöhnlichen, vor kreativer Energie strotzenden Zeitgenossen noch nicht? Dann wird es Zeit; er und ich gehen straff auf die 40 zu, was jederzeit einen Sudden Death bedeuten kann –, könnte Ihnen aus unserer Hoch-Zeit um das Abitur herum so manche Eskapade berichten. Im aktuellen Kasus, für den ich doch eigentlich entschieden zu alt bin, hoffe ich inständig, dass keine Überwachungskamera mein sinnloses Tun festgehalten hat.

Während ich diese Ausführungen bei einem Glas regionalem Weißwein beende und meine linke Großzehe noch rhythmisch wippt, umfängt mich ein Frösteln, das wohl einem zu geringen Körperfettanteil nach zu viel Bauarbeiter- und Klettertum geschuldet ist. Außerdem fressen mir meine zahlreichen Bälger sprichwörtlich die Haare vom Kopf. Deswegen und noch aus fünf anderen Gründen, meine Damen, denken Sie immer daran: Nur selber essen macht dick!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen stets rund wippende Hüften! Bleiben Sie mir treu und kommentieren Sie, wenn Sie mögen.

Ihre DramaQueen

2 Gedanken zu „Disko Partizani“

  1. Liebste Freundin,
    das klingt ja nach aufregenden Tagen und Nächten. Ich bin nicht sicher ob ich Sie beneiden soll. Aber danke für das Video von Shantel, den kannte ich nicht. Und den Bürgermeister und Kollegen würde ich gerne mal besuchen!
    Herzlichst,
    Ihre
    M.

  2. Hallo M.,

    die DramaQueen ist um ihre verqueren Erfahrungen wirklich nicht zu beneiden. Ich werd auch nicht schlau aus ihr.

    Shantels Album “Disko Partizani” höre ich immer aller paar Jahre für ein paar Tage hoch und runter. Schön, dass ich Dir Rumänien-Affinem noch etwas Neues vorsetzen konnte. Gut tanzbar ist auch das hier: https://youtu.be/be7O4m9rOZE

    Und lass uns mal zusammen ans Riveufer gehen! Besonders der Sektor Society ist wirklich gut, auch wenn das Foto dies nicht so gut vermittelt.

    Drück Deine Frau und die Kids,
    B

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